Schottland
Von der heimischen Schwentine hoch in den britischen Norden
Bei der gutbesuchten AWO Veranstaltung am Donnerstag, 20. November 2025 im Bürgerhaus stellte Udo Carstens Impressionen seiner mehrwöchigen Schottland-Tour vor. So erzählte er vom schottischen Nationalhelden William Wallace (Vorbild für das Film-Epos „Braveheart“), dem die Stadt Sterling einen eigenen Museumsturm gebaut hat. Vor über 700 Jahren hat Wallace die überlegenen englischen Truppen in einer wahren „Schlammschlacht“ besiegt. Sein legendäres Schwert ist noch zu bewundern – und ein kleiner unscheinbarer vergilbter Brief: Wallace bittet die Hanse, doch wieder ihre Kaufleute nach Schottland zu schicken und Handel zu treiben, die Zeit des Bürgerkriegs sei endgültig vorbei.
Aber nicht nur der Vortrag und die via Powerpoint präsentierten Bilder konnten die Besucher genießen, sondern auch die eigens von Marianne noch kurzfristig gebackenen typischen Schottischen Kekse.
Im Vortrag ging es auch um die Whisky-Kultur (nahezu 200 Destillerien wetteifern mit ihrem „Wasser des Lebens“ um die Kunden), um den Orkney-Archipel hoch im Norden (mit dem Ring of Brodgar und dem ausgegrabenen Dörfchen Skara Brae ein wahrer „hot spot“ der Steinzeit), um die Highland Games (samt Dudelsack-Kapellen und traditionellen Sportarten wie Tauziehen und Baumstämmewerfen) oder auch um den legendären „stone of destiny“ (den vier mutige schottische Studenten aus Westminster stahlen und wieder zurück in die Heimat nach Schottland brachten). Und um das futuristische Hebewerk „Falkirk Wheel“, das wie ein überdimensionales Uhren-Zeigerwerk funktioniert und Schiffe in speziellen Wasser-Gondeln über 33 Meter in die Höhe trägt.
Der Vortrag fand viel Applaus und Zuspruch, auch wenn die Hintergrundmusik ehen aus Irland stammten.











